Bauhaus Accessories - klassische Moebel - Le Corbusier Harry Bertoia Charles Eames Marcel Breuer Eileen Gray

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DIE ARCHITEKTUR AM BAUHAUS ||

Charles und Ray Eames zusammenarbeitete.
1950 kam es zur Zusammenarbeit mit Knoll International. Das Resultat waren, ganz von der Skulptur her konzipierte, Sitzmöbel aus Drahtgeflecht. Die beiden, in ihren Grundzügen schon während der Zusammenarbeit mit Eames entstandenen Stühle Diamond-Chair und Wire- oder Bird-Chair wurden zu den Möbelklassikern des Fünfzigerjahre-Stils und machten Bertoia wirtschaftlich unabhängig.
Von da an widmete sich Harry Bertoia ausschließlich der Bildhauerei. Er erfand Metalllegierungen und schuf neuartige Klangskulpturen. Unter dem Einfluss von Alexander Calder entstanden Schmuckstücke. - Möbel allerdings entwarf er keine mehr.

"Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau", war schon 1919 im Programm des Bauhauses zu lesen. Eine entsprechende Ausbildung geschah am Bauhaus Weimar zunächst über das private Baubüro von Walter Gropius, kurzzeitig gab es Kurse unter Leitung seines Partners Adolf Meyer bzw. in Anbindung an die Baugewerkenschule in Weimar. Über das Büro Gropius wurden die Bauhaus-Werkstätten einbezogen. So entstand 1923 u.a. das Haus Am Horn. Pläne für eine Bauhaus-Siedlung blieben unrealisiert. Man entwarf mit z.T. neuen, auf Typisierung und Normierung orientierten Methoden nicht nur schlechthin neue Architektur, sondern antizipierte über sie auch einen neuen Lebensstil.