Kerzenstaender Anonymus 1923 ? 16cm H. 33cm On-line-Verkaeufe der klassischen Moebel hergestellt in Italien Lampen
Kerzenstaender mit Chromfuss und Glasstiel tubolar.
DIE BAUHAUSWERKSTAETTEN || Die praktische Arbeit in den Werkstätten war das Herzstück der Ausbildung am Bauhaus. Zunftgemäß nannte man sich am Bauhaus der Weimarer Zeit Lehrling, Geselle und Meister. In der Regel legten die Studierenden nach drei Semestern ihre Gesellenprüfung ab. Erst danach war ein Einstieg in die Baulehre und als Abschluss der Meisterbrief vorgesehen. || In der gesamten Weimarer Zeit war die Leitung der einzelnen Werkstätten dualistisch strukturiert. Einem Formmeister als dem für die gestalterisch-ästhetischen Aspekte verantwortlichen Künstler stand ein Werkmeister als ein handwerklich-technische Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelnder Handwerker zur Seite. Die handwerkliche Arbeit begriff man als ideale Einheit von künstlerischer Gestaltung und materieller Produktion. In der ersten Zeit leitete Johannes Itten als Formmeister fast alle Werkstätten. Ihm ging es um die Ausbildung eines aus seinen individuellen Besonderheiten heraus schaffenden Künstlers. Im Verlaufe des Jahres 1922 gelang es Walter Gropius, seine Vorstellungen gemäß einer Hinwendung zur Industrie durchzusetzen. Als neuer Leiter der Metallwerkstatt wurde Laszlo Moholy-Nagy berufen. || Den Umzug nach Dessau vollzogen mit Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Laszlo Moholy-Nagy, Georg Muche und Oskar Schlemmer fast alle Meister. Ehemalige Studierende übernahmen als Jungmeister die Leitung von Werkstätten: Josef Albers führte einen Teil des Vorkurses, Herbert Bayer leitete die Typographiewerkstatt, Marcel Breuer die Tischlerei, Hinnerk Scheper die Werkstatt für Wandmalerei, Joost Schmidt die Plastische Werkstatt und Gunta Stölzl die Weberei. 1925 gründete man zur Verwertung der am Bauhaus entwickelten Produkte die Bauhaus GmbH.
Wilhelm Wagenfeld-Tischlampe-1924
Die Stiftung Bauhaus Dessau lädt Sie ein, sich auf unserer Seite über die aktuelle
Arbeit und die Geschichte in den umfangreichen Beständen unserer öffentlich
zugänglichen Sammlungen und der Bibliothek zu informieren. || Neben der Bewahrung
von Zeugnissen aus der Bauhausgeschichte und -gegenwart widmet sich die Stiftung
Bauhaus Dessau auch der wissenschaftlichen Aufarbeitung und der Präsentation
dieser Dokumente in Publikationen und Ausstellungen. || Das historische Archiv
wurde 1976 aus Anlass des 50jährigen Bestehens des Bauhausgebäudes gegründet.
Mit seinem Schriftgut- und Kunstgutbestand dient es zum einen der Bewahrung
und Pflege des kulturellen Erbes, zum anderen aber auch der Erforschung und
Reflexion der Bauhausgeschichte sowie der Recherche historischer Potenziale
für die Stadtgestaltung im 21. Jahrhundert. || Schwerpunkt der Sammlung ist
die Dessauer Phase, also die Jahre 1925-1932. Objekte wie Grafiken, Plastiken,
Gemälde, Zeichnungen, Fotos, Möbelstücke, Architekturpläne, Unterrichtsschriften
und Übungen aus dem Unterricht der Bauhaus-Meister oder auch Arbeiten der Meister
selbst geben Aufschluss über die kreativste Zeit des historischen Bauhauses.
|| Die Sammlung zur aktuellen Stiftungsarbeit umfasst u.a. systematische Dokumentationen
zu Gestaltungsprojekten des Kollegs, Studien und Planungen zur Stadtforschung
oder Ergebnisse der Bauforschung. || Ergänzt werden historischer wie aktueller
Bestand u.a. durch eine umfangreiche Foto- und Videodokumentation sowie durch
eine Entwurfs- und Plansammlung. || Eine Datenbank für Recherchen in Teilen
des Archivs und der Dokumentationen befindet sich derzeit im Aufbau.
Josef Hoffmann-Tischlampe-1903
Eileen Gray-Stehlampe-1927
Anonymus-Stehlampe-1927
Stehlampe-1923
wissenschaft. technik. kunst 1919 || wissenschaft und technik: erster vortrag
mit lautsprecherübertragung in berlin. beginn der deutschen luftpost auf der
strecke berlin - weimar. erstes ganzmetallflugzeug der welt, die f 13 von hugo
junkers, fliegt in dessau || literatur: hermann hesse demian karl kraus die
letzten tage der menschheit || theater und musik: max reinhardt inszeniert orestie
(äschylos) im umgebauten berliner schauspielhaus. mary wigman entwickelt den
ausdruckstanz || film: robert wiene das kabinett des dr. caligari || künste:
große futuristen-ausstellung in mailand || architektur: auguste und gustave
perret konfektionsatelier esders, paris
Wilhelm Wagenfeld-lampe-1928