Tisch 2002 100cm x 100cm x 26cm On-line-Verkaeufe der klassischen Moebel hergestellt in Italien Tische
Holzgestell, Zebrano funiert. Beine aus Stahl, verchromt.
DIE ARCHITEKTUR AM BAUHAUS || "Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist
der Bau", war schon 1919 im Programm des Bauhauses zu lesen.
Eine entsprechende Ausbildung geschah am Bauhaus Weimar zunächst über das private
Baubüro von Walter Gropius, kurzzeitig gab es Kurse unter Leitung seines Partners
Adolf Meyer bzw. in Anbindung an die Baugewerkenschule in Weimar. Über das Büro
Gropius wurden die Bauhaus-Werkstätten einbezogen. So entstand 1923 u.a. das
Haus Am Horn. Pläne für eine Bauhaus-Siedlung blieben unrealisiert. Man entwarf
mit z.T. neuen, auf Typisierung und Normierung orientierten Methoden nicht nur
schlechthin neue Architektur, sondern antizipierte über sie auch einen neuen
Lebensstil.
Le Corbusier-Tisch-1929
Marcel Breuer-Tisch-1925
Eileen Gray-Aifklappbarer
Tisch-0
Isamu Noguchi-Couchtisch-1944
Mackintosh-Tisch-1918
|| Trotz fehlender Architekturabteilung waren es die im Büro Gropius entworfenen
und ab 1925 realisierten Bauten - allen voran das Bauhausgebäude und die Häuser
für die Bauhausmeister -, die gleich von Beginn an das Bild der Dessauer Jahre
prägten. Walter Gropius bot 1927 Hannes Meyer an, die Architekturlehre zu übernehmen.
Hannes Meyer begann im selben Jahr mit dem Aufbau seiner Lehre, die alle dazugehörigen
Fächer - Bauzeichnen, Entwurf, Konstruktion, Projektierung, Stadtplanung - vereinte.
Für Walter Gropius wie für Hannes Meyer bedeutete Architektur wesentlich "Gestaltung
von Lebensvorgängen". Hannes Meyer ging über die für ihn zu sehr auf den Gegenstand
fixierte "Wesensforschung" von Gropius hinaus, indem er in seiner Lehre die
konkreten gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingtheiten von Architektur
und ihrer Nutzung zum Ausgangspunkt allen Planens und Gestaltens machte. Mit
wissenschaftlicher Akribie untersuchte man die Lebensgewohnheiten der zukünftigen
Bewohner einer Siedlung bzw. eines Hauses. Beim Entwurf und der Realisierung
von Bauten wie z.B. den Laubenganghäusern in Dessau oder der Bundesschule für
den ADGB in Bernau bei Berlin arbeiteten Studierende verschiedener Studienjahre
in den sogenannten "vertikalen Brigaden" zusammen.
Frank Llyod Wright-Tisch-0
The Shakers-Beistelltisch-1820
Le Corbusier-Tisch-0
Le Corbusier-Couchtisch-0
In der Architekturabteilung unterrichteten Carl Fieger, der Ingenieur Friedrich
Köhn, Hans Wittwer, Ludwig Hilberseimer, Anton Brenner, Alcar Rudelt und Mart
Stam. Tisch Bauhaus Ludwig Mies van der Rohe führte von 1930 bis 1933 vieles
unter seinen Vorgängern Begonnene weiter. Für eine gewisse Kontinuität sorgte
nach dem Leitungswechsel die Tatsache, dass Lehrer wie Ludwig Hilberseimer ihren
Unterricht fortsetzten. Mies van der Rohe straffte jedoch den Unterricht zu
einem kursähnlichen System, das kaum noch Spielraum für utopische Experimente
bot. Ans Bauhaus kamen nun vorwiegend Studierende mit Vorbildung. Das Bauhaus
wurde eine "Hochschule für das Zweitstudium" (Wolsdorff). Mies van der Rohes
Unterricht stellte den Entwurf von Einzelhäusern in den Vordergrund, deren Gestalt
nicht von Gropiusscher "Wesensforschung" und kollektivistischer Befriedigung
von "Volksbedarf" (Hannes Meyer) geprägt wurde, sondern in ästhetisch vollendeter
Weise der "räumliche Vollzug geistiger Entscheidungen" (Mies van der Rohe) sein
sollte.The Shakers-Tisch-1805
Eero Saarinen-Tisch-1956
Eileen Gray-Beistelltisch-0
Marcel Breuer-Tisch-1925
Ludwig Mies
van de Rohe-Couchtisch-1930
Anonymus-Tisch-2002