Klassischer Stuehle
Sessel Liegen Sofas
Tische Lampen Accessories
1926/27: Gründung der Firma Standart-Möbel, in Zusammenarbeit mit
dem ungarischen Architekten Stefan Lengyel, allerdings ohne vorhergehende Absprache
mit dem Bauhaus, was im April 1927 durch ungeklärte Produktrechte zur „Breuerkrise“
führt, die von Gropius beigelegt wird.
1927: Präsentation des „Stahlclubsessel“, Typ B3, offizielle
Bauhaus-Beschriftung „Sessel aus gezogenem, vernickeltem Stahlrohr mit
Spanngurten“, dem späteren Wassily, Einrichtung der Wohnung des Theaterregisseurs
Erwin Piscator. Publikation der Arbeit in vielen Zeitschriften und Illustrierten
als Beispiel modernen Wohnens. Mitarbeit am Projekt „Bambos“-Erweiterung
der Bauhausmeistersiedlung.
1928 publiziert Breuer drei Varianten der Bambos Grundrisse, basierend auf der
1925 entwickelten Kleinwohnhaus Typologie, wenig später Kündigung
der Jungmeisterstelle am Bauhaus
30.06.1928: Auflösung der Zusammenarbeit mit Standart-Möbel und Verkauf
der Rechte.
Marcel Breuer 1928 60cm x 47cm x 80cm On-line-Verkaeufe der klassischen Moebel
hergestellt in Italien Stuehle
Freischwinger mit Stahlrohrgestell verchromt. Sitz und Ruecken aus Naturgeflecht. Sitzrahmen aus Bucheholz, natur oder schwarz lackiert.
1931 beginnen seine Wanderjahre. In der Schweiz entwirft er Aluminiummöbel für die Firma Wohnbedarf und beteiligt sich an der Planung der Doldertal-Häuser. 1935 geht er nach England, wohin schon Gropius emigriert war. Dort entwickelte er Schichtholzmöbel für die Firma Isokon. 1937 holt ihn Gropius als Lehrer an die Harvard-Universität und gründet mit ihm ein Architekturbüro. Nun, er ist gerade 35 Jahre alt, beginnt Breuers letzte, große Schaffensphase. 1941 gründet er ein Büro. Er plant fast 80 Privathäuser. Nach dem Krieg baut er das Whitney Museum in New York und, mit anderen, das Unesco-Gebäude in Paris. Allgegenwärtig bleibt er durch seine Möbelklassiker, die von 1960 an wieder neu produziert werden: der Wassily-Sessel, der Ceska-Stuhl und der Laccio-Tisch.