klassische design Moebel - Stuehle

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Arne Jacobsen schuf das bahnbrechende Industriemöbel Ameise (3107), einen gut stapelbaren Stuhl mit Chromgestell und einer Sitzschale aus Holz. In unserem Online-Shop lebt dieses Werkstück weiter.
Arne Jacobsen arbeitete nach seinem Studium von 1927 bis 1930 im Architekturbüro von Paul Holsoe. Im Jahre 1931 gründete er sein eigenes Design Studio, das bis zu seinem Tode im Jahre 1971 leitete. Ab dem Jahre 1956 war er zusätzlich als Professor für Architektur an der Royal Academy of Arts in Kopenhagen tätig. Arne Jacobsen der sich mit Architektur, Innenarchitektur, Möbel-, Textil- und Porzellandesign beschäftigte, zeichnet sich in allen Bereichen durch seine klare Formgebung und die gelungene Verbindung von Funktion und Form aus. Schon zu Lebzeiten entwickelten einige seiner Kreation zu Klassikern.

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Warum er das Esszimmer mit dem D.S.-Stuhl abgelehnt hat, konnte nicht geklärt werden. Es gibt da Unstimmigkeiten in der Datierung eines Briefwechsels, in dem von mehreren Entwürfen die Rede ist. Roger Billcliffe, der ein Buch über Mackintosh geschrieben hat, vermutet, dass Bassett-Lowke das Esszimmer zu elegant fand für ein Landhaus. Aus den peniblen Skizzen, die auch farbig angelegt sind, schließt Billcliffe, dass Mackintosh auf die Entwürfe besonders stolz war.

Charles Rennie Mackintosh-Stuhl
Le Corbusier-Stuhl-1928
Marcel Breuer-Stuhl Ceska-1928

Die Ausführung dieses Stuhls hat Mackintosh nie erlebt. Er wird, ebenso wie andere Teile eines Esszimmers, seit 1975 nach seinen Originalzeichnungen gebaut. Mackintosh hat ihn 1918 für den Waagenfabrikanten W.J. Bassett-Lowke entworfen, für den er zwei Jahre vorher schon ein Haus umgebaut und eingerichtet hatte. Bassett-Lowke, den ein Freund auf den »artist-architect« aufmerksam gemacht hatte, war Mackintoshs schwierigster und anspruchsvollster Kunde. Denn er war eines der ersten Mitglieder der Design & Industries Association, entwarf selber Möbel und hatte sehr genaue Vorstellungen von dem Haus, in dem er wohnen wollte. Er schrieb Anmerkungen in Mackintoshs Zeichnungen, machte Gegenvorschläge.

Den Triumph, den ersten hinterbeinlosen Stahlrohrstuhl gemacht zu haben, lässt Ludwig Mies van der Rohe dem Niederländer Mart Stam. Für sich aber beansprucht er den Ruhm, die Federkraft des Stahlrohrs zum erstenmal an einem Freischwinger genutzt zu haben. Mies hatte im November 1926 eine Zeichnung von Stams Gasrohrstuhl gesehen. »Hässlich, so was Hässliches mit diesen Muffen«, soll sein Kommentar gewesen sein. »Wenn er wenigstens abgerundet hätte - so wäre er schöner
Fast berühmter machten ihn jedoch seine Swarovski Sitzmöbel, denen er sich seit 1950 widmete. Sie tragen Namen wie "Ameise", "Ei", "Schwan" oder "3107". Letzteres ist der meistverkaufte Stuhl aller Zeiten. Seine Gebrauchsgegenstände aus Edelstahl für den Hersteller Stelton sind moderne Klassiker.
Neben Sitzmöbeln und anderen Möbeln gestaltet sich eine Vitrine oder ein Setzkasten sehr dekorativ im Wohnraum
In seinem Werk spiegelt sich sein Perfektionismus wieder. Er arbeitete fast permanent. Erholung bestand für ihn darin, sichArne Jacobsen gehört zu den Pionierender Moderne in Skandinavien. Im Gegen-satz zur späteren typisch skandinavischenVariante schuf er nicht Weichholzmöbel,sondern folgte dem amerikanischen TrendCharles Eames’ und montierte Formholz-sitzflächen auf Stahlrohrgestelle. Edel-stahl, Chrom, Glas und schichtverleimte,gepresste und gebeizte heimische Eschewaren die bevorzugten Materialien desvielseitigen Dänen. Er entwarf – abgese-hen von der Architektur – u.a. Stühle, Ser-vices, Beleuchtungen und Türklinken, diezum Erfolg des dänisches Designs beitru-gen. Das Edelstahlservice „Cylinda-Line“,ein vielteiliges, gestrenges Ensemble auszylindrischen Hohlkörpern, erhielt 1968den internationalen Design-Award undwürde sich heute überaus gegenwärtig inall den metallglänzenden Küchenland-schaften ausnehmen.

Gerrit Thomas Rietveld-Stuhl Red & Blue-1918
Arne Jacobsen-Stuhl Diego-0