Tischlampe Wilhelm Wagenfeld 1924 ? 34cm H.42cm On-line-Verkaeufe der klassischen Moebel hergestellt in Italien Lampen
Tischlampe mit Glasfuss, Glasgestell und geblasenem Opalglaslampenschirm. 60 Watt empfohlen.
Während der bevorstehende 100. Geburtstag von Wilhelm Wagenfeld im April 2000 den allseits Gefeierten endgültig auf den Marmorsockel eines deutschen "Klassikers" des lndustrie-Designs zu entrücken scheint, kann andererseits eine erfreulich vitale Gegenbilanz eröffnet werden: Zahlreiche Wagenfeld-Produkte aus fast sechs Jahrzehnten des vergehenden Jahrhunderts sind auch heute noch "Täglich in der Hand" – um einen das Gesamtwerk treffend charakterisierenden Buchtitel von 1987 zu zitieren. Weder das feuerfeste Jenaer Glas-Geschirr aus den frühen 30er Jahren, noch etwa Wagenfelds WMF-Salzstreuer aus den frühen 50er Jahren haben sich in die schützenden Vitrinen von Sammlern und Museen zurückgezogen. Das Schicksal vieler spektakulär neuer, aber kaum benutzter Design-Objekte aus der jüngsten Postmoderne. Wagenfelds "Erfolgsgeheimnis" ist unspektakulär. Es besteht zunächst in der unter Formgebern leider nicht alltäglichen Gabe, sich in die formende Hand des zukünftigen "Gebrauchers" hineinzuversetzen. Neben das soziale Engagement für die preiswerte, nicht aber ästhetisch ärmliche Massensene trat bei Wagenfeld stets die mühevolle Erprobung aller Details (Abb. 2). Wilhelm Wagenfeld-Tischlampe Die sogenannten genialen Würfe, und das oft ohne jede Vernunft wie angeklebt wirkende ultramoderne Dekor, waren seine Sache nicht. Bezeichnend für den Perfektionisten Wagenfeld: Er absolvierte 1925, um seine später weltbekannten Lampenentwürfe für das Bauhaus zu optimieren, ein Volontariat bei einem Weimarer Elektromeister.