Wilhelm Wagenfeld, geboren in Bremen im Jahr 1900, hat in mehr als fünfzig Jahren eine fast endlose Zahl von Objekten entworfen: einige für den täglichen Gebrauch in der ganzen Welt, wie die beiden Behälter für Salz und Pfeffer, "Max und Moritz", oder das Tintenfläschchen mit gebogenem Hals. Das sind die Stücke, die Wagenfeld am meisten liebt. Wagenfeld hat mit der Württembergischen Metallwarenfabrik in Geslingen zusammengearbeitet und 1954 hat er eine Werkstatt für die Forschung und Entwicklung von Industriemodellen eröffnet. Er hat mit Glas (Gläser, Behälter, Geschirr, TischLampen), mit Porzellan (Geschirr) und mit Metall (Gegenstände aller Art für den Tisch, Kerzenhalter, Griffe) gearbeitet. Seine Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Er hat seine Gedanken zum Design in zahlreichen Artikeln und Büchern ausgedrückt.
Gefällt Ihnen die ausgewogenen ruhige Formgebung der Bauhauslampe von Wilhelm Wagenfeld Dann können Sie sich freuen. Die ebenso stilvolle wie alltagstaugliche Leuchte aus Glas und Chrom halten wir für Sie in mehreren Ausführungen bereit. Nach seiner Lehre in einer Silberwarenfabrik besuchte er von 1923 bis 1925 die Zeichenakademie am Bauhaus in Hanau. Ab 1926 arbeitete er als Assistent an der staatlichen Bauhochschule in Weimar. Nach dem Krieg war er eine kurze Zeit als Professor an der Hochschule der bildenden Künste in Berlin tätig. Mit seinem Umzug nach Stuttgart gründete er die -Werkstatt Wagenfeld- zur Entwicklung von Industriemodellen. Im Jahre 1978 zog er sich aus dem aktiven Berufsleben zurück. Durch seine einfachen Entwürfe für ebenso schöne wie praktische Gegenstände des täglichen Lebens wurde Wilhelm Wagenfeld zu einem Pionier des Industrie Designs.
Bauhaus-Stehlampe-1927